Open Air Konzert am Sonntag: Es gibt noch Karten

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HERMANNSBURG. Am Sonn­tag, 18. Juli 2021 lädt das Evan­ge­li­sche Bil­dungs­zen­trum Her­manns­burg (EBH) zu einem Open-Air-Kon­zert mit Ger­hard Schö­ne und sei­nem Pro­gramm „Ich pack in mei­nen Kof­fer …“ ein. Das Kon­zert beginnt um 15 Uhr. Kar­ten sind im Vor­ver­kauf in der Buch­hand­lung des Lud­wig-Harms-Hau­ses und an der Tages­kas­se im EBH zu haben.

Ger­hard Schö­ne gehört zu den ganz weni­gen aus der Gil­de ost­deut­scher Lie­der­ma­cher, deren Popu­la­ri­tät die poli­ti­schen Tur­bu­len­zen der 1990er Jah­re unge­bro­chen über­stan­den hat. 25 neue Alben, die nach 1989 ent­stan­den sind – sowie meh­re­re nicht nur sehr gut besuch­te, son­dern auch viel gelob­te Pro­gram­me bewei­sen, dass er sich krea­tiv neu­en künst­le­ri­schen Her­aus­for­de­run­gen stellt.

Bei Kon­zert­tour­neen füllt er nach wie vor gro­ße Säle. Als Bot­schaf­ter für UNICEF und Son­der­bot­schaf­ter der Initia­ti­ve „Ver­bund­netz der Wär­me“ enga­giert er sich häu­fig und medi­en­fern, wo Hil­fe gebraucht wird. Er wur­de für sein Schaf­fen mit dem Preis der Deut­schen Schall­plat­ten­kri­tik (1992, 2003); mit dem Preis des Ver­ban­des Deut­scher Musik­schu­len (2002); mit dem Leo­pold-Medi­en­preis (1995); mit dem Preis der Stif­tung Bibel und Kul­tur (1998) dem Deut­schen Musik­au­toren­preis (2012) sowie mit der Johann Wal­ter Pla­ket­te des Säch­si­schen Musik­rats (2016) ausgezeichnet.

Jahr für Jahr gibt Ger­hard Schö­ne um 100 Kon­zer­te. Er begeis­tert sich für kon­kre­te The­men, steigt tief in die­se hin­ab, sucht in der Brei­te nach Berüh­rungs­punk­ten und im Detail nach Rei­bungs­flä­chen und lässt dann sei­ne hier­zu­lan­de kaum ver­gleich­ba­re erzäh­le­ri­sche Gabe in Tex­te und Lie­der flie­ßen. Schö­ne ist ein Meis­ter der lei­sen Töne, der sei­ne Wor­te lebt. Er ist – wozu ihm eigent­lich alles fehlt – ein Star. Sein Pro­gramm am Sonn­tag „Ich pack in mei­nen Kof­fer …“   ver­eint eine unge­wöhn­li­che Mischung aus Non­sens und Hin­ter­sinn, aus Fröh­lich­keit und Trau­rig­sein, Erbau­ung und Zorn.

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