Hermannsburg. Am Samstag, den 4. Juni, fand um 16.00 Uhr vor dem Rathaus in Hermannsburg die Benefizveranstaltung “Menschenliebe” mit der Band Valeoka statt. Eine gelungene Friedensveranstaltung, um die Solidarität mit der Ukraine zu bekunden, die Menschen zu unterstützen.
Wenn einem die Worte fehlen, kann Musik helfen.
Angesichts des Krieges in der Ukraine und des Leids, die die Menschen dort erfahren, setzte auch Hermannsburg ein Zeichen der Solidarität mit der Benefizveranstaltung “Menschenliebe”, die am Samstag, den 4. Juni, vor dem Rathaus in Hermannsburg stattfand. Live-Musik der Band Valeoka unterstützte klangvoll die Benefizveranstaltung.

Viele Ansprachen aus der Gemeinde
Der Samstagnachmittag des 4ten Juni vorm Rathaus war geprägt durch zahlreiche Ansprachen aus der Gemeinde, Beiträgen von Pastor Manneke und der Großen Kreuz-Kirchengemeinde sowie weiteren Ansprachen der Parteivorsitzenden aus Hermannsburg. Zudem kommentierte die Ukrainerin Natalia Rynio, die seit über 27 Jahren in Deutschland lebt und sich seit Kriegsausbruch für die ukrainischen Kriegsopfer engagiert über die aktuelle Lage. Eine der bewegendsten Momente des Nachmittags war sicherlich der Moment, als die ukrainische Nationalhymne gesungen wurde – von einer jungen Ukrainierin, die am 5. März nach Deutschland geflüchtet ist: „Schtsche ne wmerla Ukrajina“ (ukrainisch Ще не вмерла Україна, „Noch ist die Ukraine nicht gestorben“) sang Uliana, eingehüllt in die ukrainische Nationalflagge.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein ukrainischer Volkstanz, indem alle, Deutsche und Ukrainer, Hand in Hand Hand auf dem Marktplatz tanzten. Hand in Hand: ein Symbol des Nachmittags, der Benefizveranstaltung. Zugleich konnten vor Ort Sachspenden abgeben werden. Wer noch helfen möchte, kann das gerne: In Bergen nimmt Natalia Rynio Sachspenden entgegen: Tilsiter Straße 11, 29303 Bergen. Kontaktieren sich vorher Natalia Rynio: 0171–9451244. Die Spenden werden mit privat organisierten Transporten direkt an die Grenze gebracht. Hier können Sie sich sicher sein, dass ihre Spenden auch dort ankommen, wo die Hilfe benötigt wird.




