Kostenloses WLAN in der Gemeinde Südheide

Moritz Bahr, Waltraud Puhl und Axel Flader (von oben nach unten). Foto: ein
Moritz Bahr, Waltraud Puhl und Axel Flader (von oben nach unten). Foto: ein
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SÜDHEIDE. In der Gemein­de Süd­hei­de gibt es ab sofort mit den „WiFi4EU-Hot­spots“ in bei­den Rat­häu­sern und auf deren Vor­plät­zen in Her­manns­burg und Unter­lüß ein frei­es WLAN.

So gibt es aus der Süd­hei­de auch in Zei­ten der Coro­na-Pan­de­mie gute Nach­rich­ten. Da der Bedarf an mobi­lem und schnel­lem Inter­net, nicht zuletzt durch den hohen Infor­ma­ti­ons­be­darf der Men­schen und durch die zuneh­men­de Ver­brei­tung sozia­ler Medi­en stän­dig wächst, gehört ein öffent­li­ches WLAN als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel mitt­ler­wei­le zu einer zeit­ge­mä­ßen kom­mu­na­len Infra­struk­tur und ist wich­ti­ger Bestand­teil der Attrak­ti­vi­tät einer Gemeinde.

Der Gemein­de­rat hat­te sich für ein öffent­li­ches, kos­ten­frei­es WLAN aus­ge­spro­chen. Die Umset­zung erfolg­te im Rah­men des EU-För­der­pro­gramm „WiFi4EU“. Euro­pa­weit wird mit die­sem Pro­gramm in Kom­mu­nen der Auf­bau von öffent­li­chen WLAN-Net­zen durch die Euro­päi­sche Uni­on mit 15.000 Euro pro Gemein­de gefördert.

Gestar­tet wur­de der För­der­auf­ruf nach dem Prin­zip des soge­nann­ten „Wind­hund­ver­fah­rens“. Hier konn­te die Gemein­de Süd­hei­de durch eine früh­zei­ti­ge Bewer­bung eine ent­spre­chen­de För­der­zu­sa­ge der EU erhalten.

In der Gemein­de Süd­hei­de wur­de das Pro­jekt in Zusam­men­ar­beit mit der Fir­ma Fre­de­rix GmbH aus Han­no­ver umge­setzt. So sind in bei­den Rat­häu­sern sowie auf den jewei­li­gen Vor­plät­zen in Her­manns­burg und Unter­lüß durch die Fir­ma Fre­de­rix öffent­li­che WLAN-Hot­spots instal­liert und in Betrieb genom­men worden.

„Ich freue mich sehr, dass unse­re Gemein­de hier zum Zuge gekom­men ist”, sagt Bür­ger­meis­ter Axel Fla­der. „Ein frei­es WLAN-Netz ist heu­te, wo bei­na­he alle Men­schen ein Smart­phone besit­zen, Bestand­teil einer guten Lebens­qua­li­tät. So ist es für Jung und Alt ein wich­ti­ger Bestand­teil und auch für den Tou­ris­mus in unse­rer schö­nen Gemein­de ein gro­ßer Plus­punkt.“ so Fla­der weiter.

Und dass das WLAN auch funk­tio­niert, davon hat sich gleich der Schü­ler Moritz Bahr im Rat­haus über­zeugt, der zusam­men mit der Senio­rin Wal­traud Puhl den Bür­ger­meis­ter besuch­te und das WLAN austestete.

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