„Mahnwache 10 Jahre Fukushima“ der Bürgerinitiative Südheide

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HERMANNSBURG. Die Bür­ger­initia­ti­ve Süd­hei­de e.V. gedach­te mit einer Mahn­wa­che am 11. März für eine hal­be Stun­de in der Cel­ler Stra­ße in Her­manns­burg dem zehn­ten Jah­res­tag der Drei­fach-Kata­stro­phe von Fuku­shi­ma, bei der ver­mut­lich bis zu 20.000 Men­schen ums Leben kamen und unter deren Fol­gen hun­dert­tau­sen­de Men­schen noch heu­te leiden.

Nach einem star­ken Erd­be­ben über­roll­te am 11. März 2011 ein Tsu­na­mi die Ost­küs­te der Haupt­in­sel Japans und die Atom­an­la­ge in Fuku­shi­ma-Dai­chii, in der es sofort zu Kern­schmel­zen und mit­ten in einem dicht besie­del­ten Gebiet zum befürch­te­ten Super-GAU kam.

Da der Tsu­na­mi-Schutz­wall um die Atom­an­la­ge her­um zu nied­rig kon­zi­piert war, zer­stör­ten die Was­ser­mas­sen die eben­falls zu tief ver­bau­ten Die­sel-Not­strom­ag­gre­ga­te, wel­che nach dem erd­be­ben­be­ding­ten Strom­aus­fall sofort die Not­küh­lung aller Reak­to­ren übernahmen.

Eine außer­ge­wöhn­li­che Natur­ka­ta­stro­phe, gepaart mit mensch­li­chen Ver­sa­gen unter­streicht eine per­ma­nen­te Gefahr (Rest­ri­si­ko) sol­cher Anla­gen, vor dem selbst das hoch­tech­ni­sier­te Japan kapi­tu­lie­ren musste.

Inter­es­sier­te, die mehr Infor­ma­tio­nen über die Atom­ka­ta­stro­phen Fuku­shi­ma oder Tscher­no­byl haben wol­len oder sich aus­tau­schen wol­len, kön­nen sich ger­ne an die BI-Süd­hei­de unter info@bi-suedheide.de oder bei Face­book an das Vor­stands­mit­glied der BI, David Bodam­mer wenden.

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