HERMANNSBURG. Die Gemeinde Südheide plant für das Jahr 2021 den Neubau der Kita Immenhof am Standort Am Hasenberg – auf der ehemaligen Tennisanlage – in Hermannsburg. Dort ist derzeit die DRK-Kita Immenhof in Containern untergebracht. Der Standort der Kita Kieselsteine im Baarwinkel soll dafür künftig geschlossen werden.
Zurzeit stehen in Hermannsburg insgesamt 213 Kindergartenplätze – davon zehn Nachmittagsplätze – und 75 Krippenplätze zur Verfügung. Die durchschnittliche Geburtenzahl lag in den letzten sechs Jahren bei 70 Kindern pro Jahr. Damit steht für nahezu alle Kindergartenkinder ein Kindergartenplatz zur Verfügung. Im Krippenbereich steht für jedes dritte Kind ein Platz zur Verfügung.
Künftig sollen 218 Kindergarten- und 105 Krippenplätze angeboten werden können. Somit würden dann im Krippenbereich für jedes zweite Kind ein Platz bereitstehen. Dafür ist der Neubau der Kita Immenhof geplant. Und um die Erweiterung der Krippenplätze umzusetzen, wird zukünftig das Platzangebot mit drei Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen angepasst – bei Verzicht auf die Nachmittagsplätze. Zudem ist der Neubau der Kita Lütt Louis im alten Pfarrhaus und Plathnerhaus geplant.
Die Planungen für den Neubau der Kita Immenhof sind im vollem Gange. Anfang nächsten Jahres wird voraussichtlich der Bauantrag gestellt. Vorgesehen ist im ersten Halbjahr 2021 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Der Kita-Neubau wird voraussichtlich innerhalb von 12 Monaten fertiggestellt werden und in 2022 fertig sein.
Da die Kita Immenhof zurzeit in Containern untergebracht ist und der Betriieb am Laufen gehalten werden muss, ist der Neubau aus Platzgründen in zwei Bauabschnitten geplant. Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts soll die Kita in die ersten fertiggestellten Räume einziehen. Die Container können dann abgebaut werden. Der dann folgende zweite Bauabschnitt wird dann den Platz für die neuen Krippenplätze schaffen. So stehen voraussichtlich ab Sommer 2022 in Hermannsburg insgesamt 30 Krippenplätze mehr Verfügung.
Die erwarteten Baukosten betragen für das Projekt rund 2,7 Millionen Euro. Die erforderlichen Mittel sollen in den Haushalt 2021 eingestellt werden.





