„Schneiteln“ der Kopfweiden an der Wiese am Wehrsteg

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HERMANNSBURG. An einem Wochen­en­de Anfang Febru­ar haben meh­re­re Akti­ve des NABU Hermannsburg/Faßberg e.V. ca. 20 Kopf­wei­den am Wehr­steg in Her­manns­burg gepflegt. Hier­bei wird jähr­lich etwa die Hälf­te die­ser Bäu­me geschnei­telt (alle Äste wer­den abge­schnit­ten), wäh­rend die ande­re Hälf­te Kätz­chen treibt und Bie­nen sowie ande­ren Insek­ten wert­vol­le Nah­rung liefert. 

Im nächs­ten Jahr wer­den die­se geschnei­telt und die ande­re Hälf­te der Bäu­me, die im letz­ten Jahr nicht beschnit­ten wur­den, kann aus­trei­ben. Dadurch wird erreicht, dass die Kopf­wei­den einen immer dicke­ren Stamm erhal­ten, im Früh­jahr mehr Äste aus­trei­ben und idea­le Nist- und Fut­ter­an­ge­bo­te für zahl­rei­che Vogel- und Insek­ten­ar­ten lie­fern. Außer­dem wird dadurch ver­hin­dert, dass ein­zel­ne Äste zu dick und schwer wer­den und bei Sturm den Stamm aus­ein­an­der­rei­ßen, was meist zum Tod die­ser Bäu­me durch ein­drin­gen­de Pil­ze und Bak­te­ri­en führt. 

Dank gro­ßer Betei­li­gung an die­sem ers­ten Arbeits­ein­satz der ört­li­chen Natur­schutz­grup­pe in die­sem Jahr war die Akti­on schnell erle­digt: „vie­le Hän­de – schnel­les Ende“.

Eini­ge Her­manns­bur­ger nut­zen die­se Gele­gen­heit, um sich geeig­ne­te Wei­den­ru­ten für ihren Gar­ten mit­zu­neh­men. Wei­den­steck­lin­ge trei­ben wie­der aus, wenn sie ein­fach in den feuch­ten Boden gesteckt wer­den. Idea­les Mate­ri­al für Wei­den­tun­nel, Steck­lin­ge, Flecht­zäu­ne etc.

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